Audi 100/200 10V Turbo MC1/MC2 unrunder Leerlauf – Fehlersuche an Masse, Hallgeber, Temperaturgeber, Lambdaregelung und LLRV
Audi 100/200 10V Turbo MC1/MC2: unrunder Leerlauf und Aussetzer
(:quicktoc:)
Worum geht es?
Diese Anleitung beschreibt die strukturierte Fehlersuche bei unrundem Leerlauf, einzelnen Zünd-/Verbrennungsaussetzern und falscher Lambdaregelung am Audi 100/200 10V Turbo mit MC1- oder MC2-Motor.
Typische Symptome:
- Leerlauf wird grundsätzlich gehalten, aber Motor läuft leicht unrund
- einzelne Aussetzer im Leerlauf
- Leerlauf sägt oder steigt zeitweise stark an
- Gemisch wirkt zu fett oder zu mager
- Lambdaregelung pendelt unplausibel
- Tastverhältnis lässt sich nicht stabil einstellen
- Motor läuft unter Last gut, aber warm im Leerlauf schlecht
- nach Reparaturen bleibt der Fehler scheinbar unverändert
Der wichtigste Punkt: Nicht planlos Teile tauschen. Beim MC müssen Masse, Sensorik, Schalter und Grundabstimmung sauber stimmen.
Gilt für
Diese Hinweise gelten vor allem für:
- Audi 100 C3 / Typ 44 Turbo
- Audi 200 Typ 44 Turbo
- Motorcode MC1
- Motorcode MC2
- K-Jetronic / KE-nahe Regelung je nach Ausführung
- 10V Turbo mit Lambdaregelung und Leerlaufregelventil
Je nach Baujahr, Markt und Steuergeräteversion können Details abweichen. Reparaturleitfaden und Stromlaufplan bleiben maßgeblich.
Kurzfassung
Wenn der MC im Leerlauf unrund läuft, zuerst diese Punkte prüfen:
- Motormasse prüfen und ggf. zusätzliche Masse legen.
- Hallgeber am Zündverteiler prüfen, möglichst BOSCH.
- Temperaturgeber am Wasserflansch und am Block prüfen.
- Drosselklappenschalter / Leerlauf- und Volllastschalter korrekt anschließen und prüfen.
- Lambdasondenheizung und Lambdasondenaktivität prüfen.
- Leerlaufregelventil / LLRV reinigen und Ansteuerung prüfen.
- Tastverhältnis am weißen 2-poligen Stecker messen.
- Warmlaufregler und Steuerdruck prüfen.
- Einspritzventile auf Dichtheit, Spritzbild und passenden Typ prüfen.
- Falschluft und KGE wirklich sicher ausschließen.
Fallbeispiel aus dem Forum
Bei einem Audi 100 C3 Turbo MC1 Baujahr 1986 blieb ein leichter unrunder Leerlauf trotz vieler Arbeiten bestehen:
- Ansaugbrücke geplant
- Einspritzventile erneuert
- Mengenteiler synchronisiert
- Zündanlage komplett neu
- Kompression auf allen Zylindern gleich
- Ansaugwege abgesprüht
- Ventile neu eingeschliffen
- Schaftdichtungen neu
- defekte KGE-Schläuche ersetzt
- 20V-Kopfdichtung verbaut
Der Motor hielt die Leerlaufdrehzahl, hatte aber etwa einen Aussetzer pro Sekunde.
Die tatsächlichen Ursachen waren am Ende mehrere elektrische und regelungstechnische Fehler:
- sehr schlechte Motormasse
- Drosselklappenstecker falsch belegt
- Lambdasondenheizung defekt
- fehlendes Kabel am Kühlmittelsensor, dadurch keine Versorgung am Leerlaufregelventil
- später Verdacht auf sporadisch aussteigende Temperaturfühler im warmen Bereich
Nach Erneuerung der Motormasse verschwanden die Zündaussetzer.
Wichtige Grundregel
Wenn der Motor unter Last sauber läuft, Kompression gut ist und die Zündung grundsätzlich funktioniert, liegt ein warmes Leerlaufproblem oft nicht an der Motormechanik.
Häufige Ursachen sind dann:
- Masseprobleme
- falsche Sensorwerte
- defekte oder falsche Temperaturgeber
- Hallgeber / Nachbauteil
- Drosselklappenschalter falsch eingestellt oder falsch verkabelt
- Lambdasondenheizung
- Warmlaufregler
- Leerlaufregelventil oder dessen Ansteuerung
- Tastverhältnis / Grundeinstellung
- nachtropfende Einspritzventile
1. Motormasse prüfen
Die gesamte Sensorik und Regelung hängt an sauberer Motormasse.
Im Fallbeispiel hatte der Motor zum Minuspol etwa 16.000 Ohm Widerstand. Nach Einbau eines neuen dicken Massekabels sank der Widerstand auf unter 1 Ohm – die Aussetzer waren weg.
Prüfen:
- Masseband Motor zu Karosserie
- Masse Motor zu Batterie-Minus
- Massepunkte am Block
- Korrosion an Ringösen
- lockere Verschraubungen
- gebrochene Litzen
- Masse am Steuergerät / Sensorik
Empfehlung:
- Kontaktflächen blank machen
- fest verschrauben
- leicht konservieren
- bei Zweifel zusätzliche Masseleitung legen
Symptome schlechter Motormasse:
- einzelne Aussetzer
- springende Sensorwerte
- unplausible Lambdaregelung
- instabiles Tastverhältnis
- Leerlaufprobleme warm/kalt
- scheinbar defekte Sensoren
2. Hallgeber am Zündverteiler prüfen
Am Hallgeber sitzt ein schwarzer 3-poliger Stecker.
Wichtig: Gemeint ist nicht der metallene Zündverteilerkörper, sondern der kleine schwarze Kunststoffteil / Hallgeber am Verteiler.
Prüfen:
- BOSCH-Hallgeber verbaut?
- Nachbauteil verbaut?
- Stecker sauber?
- Kabel brüchig?
- Kontaktprobleme?
- BOSCH-Symbol erkennbar?
Ein schlechter Hallgeber oder Nachbau-Hallgeber kann sporadische Aussetzer verursachen, die besonders im Leerlauf auffallen.
3. Steuerzeiten nach Reparaturleitfaden prüfen
Nach Arbeiten am Kopf, Zahnriemen oder Verteiler müssen die Steuerzeiten exakt geprüft werden.
Nicht „ungefähr passend“, sondern nach Reparaturleitfaden:
- Kurbelwelle auf OT
- Nockenwelle korrekt
- Verteilerstellung korrekt
- Zündzeitpunkt korrekt
Kleine Abweichungen können im Leerlauf stärker auffallen als unter Last.
4. Falschluft und KGE sicher ausschließen
Absprühen reicht nicht immer.
Prüfen:
- Ansaugstrecke abdrücken
- Unterdruckleitungen prüfen
- Kurbelgehäuseentlüftung prüfen
- Schläuche unter der Ansaugbrücke prüfen
- Dichtungen an Ansaugbrücke / Drosselklappe
- Unterdrucksystem zum Steuergerät / Ladedrucksensor
- Ölpeilstabtest
Ölpeilstabtest als grobe Orientierung:
- Motor reagiert deutlich / stirbt fast ab → System eher dicht
- kaum Änderung → Falschluft möglich
Falschluft kann dazu führen, dass Lambda Abmagerung erkennt und die Regelung anfettet, obwohl der eigentliche Fehler Luftleck heißt.
5. Drosselklappenschalter prüfen
Der Leerlauf- und Volllastschalter muss korrekt funktionieren und korrekt verkabelt sein.
Im Fallbeispiel war der Stecker an der Drosselklappe erneuert worden. Die Kabel waren gleichfarbig und sauber verpackt, sahen also original aus. Tatsächlich waren alle drei Pins vertauscht.
Korrekte Belegung laut Forumsfall:
| Pin | Funktion |
|---|---|
| Pin 1 oben | Leerlaufschalter |
| Pin 2 Mitte | 12V |
| Pin 3 unten | Volllastschalter |
Der Leerlaufschalter ist Grundvoraussetzung dafür, dass das Motorsteuergerät überhaupt erkennt: Motor ist im Leerlauf.
Prüfen:
- Leerlaufschalter schaltet sicher
- Volllastschalter schaltet sicher
- Stecker richtig belegt
- Kabelbruch ausgeschlossen
- Schalter elektrisch nicht nur mechanisch prüfen
Ohne korrektes Leerlaufsignal ist eine saubere Leerlaufregelung nicht zu erwarten.
6. Temperaturgeber prüfen
Beim MC sind die Temperaturgeber besonders wichtig.
Relevante Punkte aus dem Forumsverlauf:
- beide einpoligen Temperaturgeber am Wasserflansch prüfen
- zusätzlich Geber am Block prüfen
- Fehler können nur im warmen Arbeitsbereich auftreten
- kalt können die Werte plausibel sein, warm aber „Fantasiewerte“ liefern
- Kabelbrüche nahe der Fühler sind häufig
Folge falscher Werte:
- Steuergerät glaubt an Kaltzustand
- Kaltstartanreicherung bleibt aktiv oder kommt sporadisch
- Gemisch wird zu fett
- Leerlauf wird unrund
- Lambdaregelung wirkt unplausibel
Für die Temperaturanzeige im Kombiinstrument wurde im Thread der Geber F76 genannt.
Teilenummer für F76 laut Forumsbeitrag:
- 034 919 369 C
Hinweis: Zubehörgeber sind oft problematisch. Schlechte Zubehörqualität, Grünspan am Stecker oder Fehler auf der KI-Platine können ebenfalls falsche Anzeige verursachen.
7. Leerlaufregelventil / Leerlaufzigarre prüfen
Das Leerlaufregelventil, oft „Leerlaufzigarre“ genannt, regelt Luft für die Leerlaufdrehzahl.
Es kann aber kein falsches Gemisch „wegrechnen“.
Prüfen:
- original oder Nachbau?
- mechanisch leichtgängig?
- verschmutzt?
- verklemmt?
- elektrische Versorgung vorhanden?
- Ansteuerung vorhanden?
Im Fallbeispiel kam am LLRV kein Strom an. Ursache war ein fehlendes Kabel am Kühlmittelsensor.
Reinigungstipp aus dem Forum:
- Leerlaufregelventil ausbauen.
- Über Nacht komplett in WD40 einlegen.
- Am nächsten Morgen abtropfen lassen.
- Mit sanfter Druckluft ausblasen.
- Nicht aggressiv mit Bremsenreiniger fluten.
Stark verschmutzte Ventile können klemmen oder träge regeln.
8. Lambdasonde und Lambdasondenheizung prüfen
Eine Lambdasonde kann elektrisch noch „irgendwas“ anzeigen und trotzdem für die Regelung unbrauchbar sein.
Im Fallbeispiel war die Lambdasondenheizung defekt. Dadurch kühlte die Sonde bei fettem Gemisch ab, die Regelung hörte auf. Danach wurde das Gemisch magerer, die Sonde wurde wieder warm und begann erneut zu arbeiten.
Prüfen:
- Lambdasondenheizung
- Signalaktivität
- Masse / Signalmasse
- Stecker und Kabel
- Abgasweg vor Sonde dicht
- Sonde nicht träge
- nur hochwertige Sonde, vorzugsweise BOSCH
Prüfung ideal:
- Abgasmessgerät
Alternativ:
- schnelles Bargraph-Multimeter mit hoher Abtastrate
- Breitbandsonde als externe Kontrolle
Keine gebrauchte Sonde einbauen, nur weil sie „bis zum Ausbau funktioniert“ hat.
9. Tastverhältnis messen und einstellen
Das Tastverhältnis zeigt, wie die Regelung arbeitet. Ohne diese Messung wird beim MC viel geraten.
Gemessen wird laut Forumsbeitrag am kleinen weißen 2-poligen Stecker. Dieser hängt lose im Bereich zwischen Leerlaufregelventil und Mengenteiler bzw. nahe Kraftstofffilter, je nach Fahrzeug.
Benötigt:
- Multimeter mit Duty-Cycle-Funktion
- Prozentanzeige
- Messgerät mit brauchbarer Abtastrate
Praxiswert aus dem Forum:
- pendelnd etwa 50–60 %
- Zielbereich häufig etwa 55–60 %
Wichtig:
- Motor muss halbwegs stabil laufen.
- Leerlauf- und Volllastschalter müssen korrekt funktionieren.
- Sonst ist die Tastverhältnis-Messung nicht aussagekräftig.
- Einstellung nach Reparaturleitfaden durchführen.
10. Warmlaufregler prüfen
Der Warmlaufregler beeinflusst das Grundgemisch über den Steuerdruck.
Wichtig aus dem Thread:
- Warmlaufregler bezieht seinen Arbeitspunkt über die Blocktemperatur
- Bimetall im Gussgehäuse reagiert auf Temperatur
- auch bei warmem Motor kann der WLR relevant sein
- falscher Steuerdruck führt zu zu fettem oder zu magerem Gemisch
Prüfen:
- Steuerdruck kalt
- Steuerdruck warm
- elektrische Heizung, falls vorhanden
- thermische Anbindung
- Unterdruck-/Druckanschlüsse
- Kraftstoffdrucksystem
Ohne Steuerdruckmessung bleibt die WLR-Diagnose unvollständig.
11. Einspritzventile prüfen
Im Fall wurden Bosch 0 437 502 043 verbaut. Laut Forumsantwort sind sie grundsätzlich verwendbar.
Für Turbomotoren wurden aber Bosch …032 mit Stahldichtsitz als besser genannt.
Hinweis aus dem Forum:
- …032 mit Stahldichtsitz gelten als robuster
- Varianten mit Vitondichtsitzen können bei Turbomotoren eher zum Nachtropfen / „Pinkeln“ neigen
Prüfen:
- korrekter Ventiltyp
- Öffnungsdruck
- Spritzbild
- Durchflussgleichheit
- Dichtheit nach Abschalten
- Nachtropfen
- Dichtungen oben/unten
Wichtig: Hoher Durchfluss allein löst kein Leerlaufproblem. Wenn der Motor im Leerlauf zu fett läuft, liegt die Ursache meist nicht nur an der maximalen Fördermenge der Einspritzventile.
12. Zündanlage prüfen
Auch wenn die Zündanlage neu ist, prüfen:
- richtige Zündkerzen
- Wärmewert
- Elektrodenbild
- Verteilerkappe
- Verteilerfinger
- Zündkabel
- Kerzenstecker
- Zündspule
- Masse
- Zündzeitpunkt
Im Forumsfall wurden Bosch W6DP mit einer Massekralle genannt. Der Fehler bestand aber auch mit originalen Bosch-Kerzen, war also nicht primär die Kerze.
13. OT-Geber / Drehzahlgeber
Im späteren Verlauf wurde gefragt, ob ein beschädigter OT-Geber an der Kurbelwelle Ursache sein könne.
Hinweis aus dem Forum:
Wenn der OT-Geber wirklich defekt ist, startet der Motor normalerweise kein zweites Mal.
Trotzdem bei mechanischem Vorfall im Bereich Getriebeglocke prüfen:
- Geber mechanisch beschädigt?
- Kabel beschädigt?
- Stecker beschädigt?
- Isolierung beschädigt?
- Abstand / Sitz korrekt?
Ein mechanischer Fremdkörper in der Getriebeglocke gehört dort nicht hin und muss geklärt werden.
Diagnosetabelle
| Symptom | Wahrscheinliche Ursache |
|---|---|
| einzelne Aussetzer im Leerlauf | Motormasse, Hallgeber, Zündung, Sensorik |
| Leerlauf wird gehalten, aber läuft rau | Masse, Temperaturgeber, Einspritzventile, Lambdaregelung |
| Leerlauf steigt stark an | LLRV-Ansteuerung, Falschluft, Sensorwerte, Drosselklappenschalter |
| Lambda regelt unplausibel | Lambdasondenheizung, Sonde träge, Masse, Falschluft, Temperaturgeber |
| Gemisch wird warm immer fetter | Temperaturgeber / Kabelbruch, WLR, Steuergerät bekommt Kaltinformation |
| Tastverhältnis instabil | Masse, Drosselklappenschalter, Sonde, Falschluft |
| LLRV ohne Funktion | keine Versorgung, Sensor-/Kabelproblem, LLRV verschmutzt oder defekt |
| Temperaturanzeige zeigt zu wenig | F76, Stecker/Leitung, Grünspan, KI-Platine |
| Motor startet nach Geberverdacht weiterhin | OT-Geber wahrscheinlich nicht komplett ausgefallen |
Prüfreihenfolge
Diese Reihenfolge ist sinnvoll, weil sie vom Einfachen und Häufigen zum Aufwändigen geht:
- Sichtprüfung aller Stecker und Unterdruckleitungen.
- Motormasse messen und erneuern/ergänzen.
- Drosselklappenschalter elektrisch prüfen.
- Temperaturgeber und Kabel prüfen.
- LLRV-Versorgung und Funktion prüfen.
- Lambdasondenheizung und Lambdasignal prüfen.
- Tastverhältnis messen.
- Falschluft / KGE abdrücken.
- Hallgeber prüfen.
- Steuerzeiten und Zündzeitpunkt prüfen.
- Warmlaufregler / Steuerdruck messen.
- Einspritzventile prüfen.
- Steuergerät / Spezialfälle prüfen.
Praktische Messwerte und Hinweise aus dem Forumsfall
| Punkt | Hinweis |
|---|---|
| Motormasse vorher | ca. 16.000 Ohm Motor zu Minuspol |
| Motormasse nach neuem Kabel | unter 1 Ohm |
| Drosselklappenstecker Pin 1 | Leerlaufschalter |
| Drosselklappenstecker Pin 2 | 12V |
| Drosselklappenstecker Pin 3 | Volllastschalter |
| Tastverhältnis | pendelnd ca. 50–60 %, besser 55–60 % laut Praxisangabe |
| F76 Temperaturgeber | Teilenummer 034 919 369 C |
| ESV verbaut im Fall | Bosch 0 437 502 043 |
| ESV Empfehlung Turbo | Bosch …032 mit Stahldichtsitz |
Typische Fehler bei der Diagnose
- Falschluft nur absprühen und dann als ausgeschlossen ansehen.
- Neue Zündanlage automatisch als fehlerfrei betrachten.
- Massepunkte optisch bewerten statt messen.
- Temperaturgeber nur kalt prüfen.
- Lambdasonde ohne Heizungstest beurteilen.
- Drosselklappenschalter mechanisch klicken hören, aber elektrisch nicht messen.
- Tastverhältnis einstellen, obwohl Leerlaufschalter nicht erkannt wird.
- LLRV für Gemischprobleme verantwortlich machen.
- Einspritzventile nur nach Durchfluss auswählen.
- Nachbau-Hallgeber ungeprüft übernehmen.
Zusammenfassung
Beim MC1/MC2 mit unrundem Leerlauf sind die Ursachen oft unspektakulär, aber gemein:
- schlechte Motormasse
- vertauschte oder beschädigte Stecker
- Temperaturgeber mit Warmfehlern
- defekte Lambdasondenheizung
- fehlende LLRV-Versorgung
- Hallgeber-Probleme
- falsches Tastverhältnis
- Warmlaufregler / Steuerdruck
- nachtropfende Einspritzventile
Der Forumsfall zeigt klar: Eine schlechte Motormasse kann trotz neuer Zündanlage und guter Mechanik echte Aussetzer verursachen. Erst messen, dann Teile tauschen.
